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Reisejournalismus · Hospitality · Kulinarik

Orte,
die man
spürt.

Atmosphärische Reisegeschichten, Hotelporträts und Interviews für Brands, die mehr sind als ein Zimmerpreis.

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Ausgewählte Texte
Reisegeschichte — Rom

Die Stadt
hinter der
Postkarte.

Wo die Ewige Stadt atmet, wenn die Touristenströme abebben. Eine Spurensuche durch Trastevere am Morgen, einen Mercato, der nicht im Reiseführer steht, und ein Café, in dem die Zeit tatsächlich stehenbleibt.

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Über die Autorin

Ich entdecke
die Welt durch
die Küche.

Es sind die Märkte, die Küchen, die Menschen dahinter — egal wo auf der Welt. Dort verstehe ich eine Kultur wirklich. Seit 2017 reise ich mit meiner Familie, immer auf der Suche nach Orten, die mich fordern und meinen Blick erweitern.

Ich gehe den Dingen gerne auf den Grund. Ich lasse mich nicht mit Floskeln abspeisen — weder beim Essen noch beim Schreiben. Was mich antreibt ist der Wunsch, Menschen zu helfen, Dinge nicht nur zu verstehen, sondern zu fühlen.

Gute Hotels faszinieren mich aus demselben Grund: Es sind die Menschen dahinter, denen es wirklich am Herzen liegt, dass ein Gast sich wohlfühlt. Dieses Gefühl — irgendwo anzukommen und sich wie zu Hause zu fühlen — ist das was ich in meinen Texten suche und weitergebe.

Wie ich arbeite

Wir leben in einer digitalen Welt, also nutze ich digitale Hilfsmittel zur Recherche und für das Lektorat. Die Ideen und Inspirationen für meine Texte stammen von mir. Ich schreibe meine Texte selbst — denn KI kann weder riechen, noch schmecken oder fühlen.

Ich schreibe für Hotels, Restaurants und Reisemarken, die wissen, dass eine Geschichte mehr vermittelt als jede Hochglanzbroschüre — Texte die eine Welt erlebbar machen, nicht nur beschreiben.

Sie suchen Texte mit Haltung und Atmosphäre?

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Reisegeschichte · Stadtporträt

Die Stadt hinter der Postkarte.

Es gibt eine Stunde in Rom, die den meisten Besuchern entgeht. Kurz nach sechs Uhr morgens, wenn das Licht noch flach über die Dächer fällt und Trastevere noch nach dem gestrigen Abend riecht.

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Kulinarik · Reportage · Weinbau

Der Boden als Lehrer.

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Porträt · Permakultur · Fine Dining · Tirol

Ein Garten voller Aromen.

Zu Gast bei Sternekoch Peter Fankhauser

Ungezähmt sieht er aus, dieser Permakulturgarten mitten im Zillertal. Für das ungeübte Auge wächst alles wild durcheinander, Gemüsepflanzen umgeben von „Unkraut" und zwischendrin, Laufenten.

Ich bin zu Besuch bei Peter Fankhauser, Sternekoch in Stumm. „Da hinten wächst das Käsekraut, komm mit." Überall summt und blüht es. Irgendwo riecht es nach Liebstöckel und Oregano. Und ganz nebenbei erfahre ich auf dem Weg zum Käsekraut, wie viele verschiedene Sorten Koriander es gibt, dass Unkräuter ihren Zweck im Garten erfüllen und bestaune die Schönheit der Topinamburblüten. 800 verschiedene Saatgüter hat Peter Fankhauser inzwischen gesammelt, darunter auch Pflanzen, die fast verloren waren. Kerbelknollen, Kapuzinerkresseknollen, Yacon, Pflanzensorten, für die es in keinem Supermarkt eine Kategorie gibt. Fankhauser kennt jede einzelne.

»Für mich war ganz klar: wenn ich ein Produkt selbst erzeuge, dann muss es so naturnahe wie möglich sein.«

Bei Peter Fankhauser gibt es nur ganz oder gar nicht. Egal, ob als Trailrunner, Marathonläufer oder Koch. Sein Ansatz „from permaculture to table" ist bei ihm radikal umgesetzt. In seiner Küche sind 80 % der Zutaten aus dem eigenen Garten, den Rest bezieht er, wann immer es geht, von regionalen Betrieben. Die Antwort darauf klingt bei ihm nicht wie eine Überzeugung, sondern wie eine Selbstverständlichkeit: „Für mich war ganz klar, wenn ich ein Produkt selbst erzeuge, dann muss es so naturnahe wie möglich sein. Und da ist die Permakultur die höchste Qualität, die ich am natürlichsten erzeugen kann!"

Vom Beet auf den Teller

Nach dem Gartenbesuch geht es ins Restaurant. Hell und freundlich ist es, Birkenstämme und Heutapete transportieren die Naturverbundenheit. Serviert bekomme ich ein Gericht mit dem schlichten Namen Sonnenblume – Moosbeeren – Steinpilze … erdige Töne mit gelben Tupfen.

Verschiedene Geschmäcker entfalten sich nach und nach. Die Säure der Moosbeere, gefolgt von dem erdigen Aroma des Steinpilzes und dazu das Nussige der Sonnenblume. Blütenblätter, Boden und Kerne — alles wurde ins Gericht mit eingebracht, was ich vorher noch im Garten bestaunen und spüren konnte.

»Ich glaube, dass jedes Land seine eigenen Luxusprodukte besitzt — und die sollten mehr auf den Tellern der Fine Dining Restaurants landen. Weniger ist oft mehr. Dafür in wahnsinnig guter Qualität.«

Peter Fankhauser zeigt, dass Haute Cuisine mit heimischen Produkten möglich ist. Es braucht keine Zutaten mit hohem CO₂-Fußabdruck. Was vor der Haustür wächst, reicht aus — im Fall von Guat'z Essen buchstäblich. Wo andere Köche auf Fleischprodukte für Geschmackstiefe setzen, geht Peter andere Wege und verwendet zum Beispiel fermentierte Lauchasche.

Bevor ich gehe, pflückt Peter mir noch einen Zweig vom Käsekraut. „Probier mal, nach was schmeckt es?" Ich teste es und bin überrascht. Es schmeckt wie Camembert.

Hotelporträt · Burgenland · Österreich

Wo Seeluft heilt.

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